L1e vs. L3e: Welche Zulassung passt zu mir?
Beim Kauf eines E-Dirtbikes wie der Talaria Komodo oder der E Ride Pro stehen Sie oft vor der Wahl:
L1e oder L3e? Hier ist der einfache Unterschied:
1. L1e-B (Die „45er“ Version / Kleinkraftrad)
Dies ist die perfekte Einstiegsklasse für die Stadt und kurze Strecken. Sie wird rechtlich wie ein klassisches 50ccm Moped behandelt.
- Geschwindigkeit: Gedrosselt auf maximal 45 km/h.
- Führerschein:
- AM (ab 15 Jahren möglich).
- Auto-Führerschein (Klasse B): Jeder, der einen Autoführerschein hat, darf diese Bikes fahren.
- Kennzeichen: Kleines Versicherungskennzeichen (gibt es für ca. 30–60 € bei jeder Versicherung/Bank). Keine Zulassungsstelle nötig!
- TÜV: Nicht notwendig.
- Vorteil: Extrem günstig im Unterhalt und unbürokratisch. Draufsetzen und losfahren.
2. L3e-A1 (Die „125er“ Version / Leichtkraftrad)
Diese Version ist für Pendler, die auch mal über die Landstraße müssen, und für alle, die mehr Leistung legal auf der Straße nutzen wollen.
- Geschwindigkeit: Über 45 km/h (bei E-Dirtbikes meist ca. 80–90 km/h Spitze).
- Führerschein:
- A1 (ab 16 Jahren).
- B196: Erweiterung des Autoführerscheins (ohne Prüfung, nur Fahrstunden).
- Klasse A2 oder A (Motorradführerschein).
- Wichtig: Der „alte“ Autoführerschein (Klasse 3, vor 1.4.1980) reicht ebenfalls.
- Kennzeichen: Großes, amtliches Kennzeichen (Zulassung bei der Behörde nötig).
- TÜV: Muss alle 2 Jahre vorgeführt werden (Neufahrzeuge erst nach 3 Jahren).
- Vorteil: Sie schwimmen im Stadtverkehr besser mit und können die THG-Quote beantragen (jährliche Geldprämie für E-Fahrzeuge), was bei L1e oft nicht mehr möglich ist.
Der B196-Führerschein: Ihr Upgrade auf 125er Power (ohne Prüfung!)
Sie haben einen Autoführerschein und wollen schneller als 45 km/h fahren, aber keinen kompletten Motorradführerschein machen? Die Lösung heißt B196.
Mit dieser Erweiterung dürfen Sie unsere leistungsstarken L3e-Modelle (wie die Talaria Komodo oder E Ride Pro SR L3e legal fahren – mit bis zu 34 kW und über 80 km/h.